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Dr. Annette Jagla

Dr. Annette Jagla ist selbstständige Beraterin für Marketing, Strategie- und Organisationsentwicklung mit Arbeitsschwerpunkten auf Gestaltung von Change-Prozessen, der Kooperations- und Teamentwicklung sowie der Verknüpfung von Strategie- und Organisationsentwicklung.

ARTIKEL von Dr. Annette Jagla

Gestaltung statt Prognose - mit Effectuation die Zukunft erfinden

Wie kann man entschlossen Neues in die Welt bringen, wenn die Zukunft ungewiss ist, Ziele noch verhandelbar sind und die verfügbaren Informationen in mehrere Richtungen weisen? Ein Kochrezept suchen, einkaufen gehen, nach Rezept kochen und die Gäste bewirten? Oder besser kochen mit dem, was im Kühlschrank ist? Am besten mit den Gästen zusammen? Und jeder bringt noch etwas mit? Und dann entstehen ganz neue Gerichte? Die zweite Version beschreibt ganz pragmatisch die Denkhaltung und das Vorgehen, die hinter dem Effectuation-Ansatz stehen, der in einer dreiteiligen Reihe vorgestellt und diskutiert wird. Der nachfolgende erste Teil schafft die Grundlagen des Ansatzes, in dessen Mittelpunkt die vier Effectuation-Prinzipien stehen.

Kulturmanagement im Zeitalter der Digitalität

Ob es allen gefällt oder nicht - wir befinden uns mitten im Zeitalter der Digitalität. Haben wir uns Transformationen und Entwicklungsversuche bisher aus freiwilliger oder unfreiwilliger Distanz angesehen, und meinen, auch an der einen oder anderen Stelle eine (selbst)bestimmte definitive Präferenz zum Analogen (und damit eine Abwehr des Digitalen) wahrgenommen zu haben, müssen alle diejenigen spätestens jetzt diese Beobachter_innenrolle verlassen.Denn es gilt einmal mehr, dem kulturpolitischen Anspruch gerecht zu werden, dass der Kulturbereich gesellschaftliche Veränderungen mitgestaltet. Kulturmanagement ist im Hinblick auf die Digitalität mit einem anderen Begriff von Arbeit konfrontiert. Zu diesem Arbeitsbegriff gehört das Digitale ebenso wie das Analoge - im Fokus steht der Begriff Cultural Leadership. Und die Zukunftsaufgabe Cultural Governance in Bezug auf eine Kultur der Commons und der Partizipation.Der Ausnahmezustand Corona fungiert dabei in dieser Zeit als Katalysator - als eine Beschleunigungsmaschine, die uns zu den Fragen derDigitalität in der kulturellen Praxis deutlich Leerstellen und Defizite aufzeigt. Aber auch im entschleunigten Reality-Check wird die Notwendigkeit einer Transformation des Kulturbereichs sichtbar bleiben und Handeln unerlässlich.

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