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Prof. Dr. Oliver Scheytt

Prof. Dr. Oliver Scheytt ist Geschäftsführer der KULTUREXPERTEN Dr. Scheytt GmbH in Essen sowie Geschäftsführer der KULTURPERSONAL GmbH. Von 1993 bis 2009 war er Kulturdezernent der Stadt Essen, von 2006 bis 2011 Geschäftsführer der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 GmbH sowie von 1997 bis 2018 Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.

ARTIKEL von Prof. Dr. Oliver Scheytt

Neue Impulse für das Kulturmanagement

Aufgrund der disruptiven Transformationsprozesse, beschleunigt durch die Corona-Pandemie, werden viele Management-Entwicklungen derzeit unter den „trendigen“ Leitbegriffen „New Work“, „Agilität“ und „Empowerment“ diskutiert. Der Beitrag geht mit der Skizzierung aktueller methodischer und programmatischer Ansätze diesen Fragen nach: Wie lässt sich die aktuelle Diskussion für den Wandel des Kulturmanagements nutzbar machen? Was und wie kann Kulturmanagement aus diesen Entwicklungen lernen? Welche der einschlägigen Grundgedanken können sinnvollerweise für eine Reflexion der Kulturmanagementpraxis herangezogen und angewendet werden?

Kooperativer Kulturföderalismus

Der Kulturstaat Deutschland hat verfassungsrechtlich drei Ebenen: Bund, Länder und Kommunen. Historisch gewachsen und verfassungsrechtlich gestützt tragen Länder und Kommunen die Hauptverantwortung für die kulturelle Infrastruktur in Deutschland, was sich auch darin ausdrückt, dass der Bund nur etwa 15 % der öffentlichen Mittel beisteuert. In diesem Beitrag wird das Zusammenspiel der verschiedenen Ebenen aus kulturpolitischer und verfassungsrechtlicher Perspektive erörtert. Dem verfassungsrechtlichen Leitbild eines „Kooperativen Kulturföderalismus“ entspricht eine „aktivierende Kulturpolitik“, die nicht auf die Entflechtung von Zuständigkeiten, sondern auf die Verflechtung von Verantwortlichkeiten setzt.

Projektsteuerung und Governance von Kulturimmobilien

Hinter dem Neubau oder der Sanierung einer Kulturimmobilie verbirgt sich ein hochkomplexer Gesamtprozess. Involviert sind über Jahre hinweg vielfältigste interne und externe Akteur*innen sowie ein oftmals immens hohes Budget, das es an den richtigen Stellen zu investieren gilt. Doch wo fängt die Projektsteuerung an und wo hört sie auf? Welche Aspekte gilt es zu berücksichtigen und wo verbergen sich Fallen und Hindernisse? Dieser Beitrag ist eine kurze Handreichung dafür, wie dieser Prozess aus der Betreiber- bzw. Nutzerperspektive mit adäquaten Methoden und Instrumenten angegangen und geleitet werden kann.
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